Installation
RIOT kann als eigenständiges Programm oder als Erweiterung für GIMP, IrfanView oder XnView installiert werden. Darüber hinaus steht ein "RAW + HDR plugin package" für das Öffnen und somit auch Bearbeiten von HDR, OpenEXR und RAW Kamerafotos zur Verfügung. Alle Download-Dateien findet ihr auf dieser
Seite.
Installation und Deinstallation des eigenständigen Programms
Die derzeit aktuelle Version 0.4.6 vom 25.02.2011 wird als ZIP-Archiv "Riot-setup.zip" geliefert. Nach dem Entpacken startet ein Klick auf die "Riot-setup.exe"-Datei den Installationsvorgang. Wie es sich für einen vernünftigen Installationsprozess gehört, können Laufwerk und Verzeichnis für das Programm vom Anwender bestimmt werden. Der Ordner braucht hierfür bloß in das Eingabefeld eingetragen werden, erstellt wird er dann automatisch während der Installation.
Außerdem wird seitens RIOT die Installation von "Uniblue RegistryBooster" empfohlen. Gemeint ist damit ein Registry-Tool, das absolut nichts mit dem Bildbearbeitungsprogramm selbst zu tun hat. Man kann also ruhigen Gewissens "Uniblue RegistryBooster nicht installieren" markieren und anschließend die Installation starten.
Die Deinstallation verläuft genauso unproblematisch. Hierfür sollte vorzugsweise die Datei "uninstall.exe" gestartet werden, die sich im RIOT-Verzeichnis befindet. Zusätzlich installierte Plug-ins wie zum Beispiel das "RAW + HDR plugin package" verbleiben auf der Festplatte, und müssen manuell entfernt werden.
Installation und Deinstallation des Plug-ins RIOT
Die derzeit aktuelle Version wird als ZIP-Archiv "Riot_dll.zip" geliefert. Nach dem Entpacken startet ein Klick auf die "Riot-plugin.exe"-Datei den Installationsvorgang. Wie es sich für einen vernünftigen Installationsprozess gehört, können Laufwerk und Verzeichnis für das Programm vom Anwender bestimmt werden. Der Ordner braucht hierfür bloß in das Eingabefeld eingetragen zu werden, erstellt wird er dann automatisch während der Installation.
Falls GIMP, IrfanView oder XnView bereits auf dem System installiert sind (anders würde die Installation auch keinen Sinn ergeben), werden im nächsten Fenster die Installationspfade für das Plug-in angezeigt. Standardmäßig sind alle gefundenen Anwendungen für die Installation von RIOT bereits aktiviert.

Außerdem wird von RIOT die Installation von "Uniblue RegistryBooster" empfohlen. Gemeint ist damit ein Registry-Tool, das absolut nichts mit dem Bildbearbeitungsprogramm selbst zu tun hat. Man kann also ruhigen Gewissens "Uniblue RegistryBooster nicht installieren" markieren und anschließend die Installation starten.

Nach abgeschlossener Installation findet ihr das Plug-in RIOT unter folgenden Punkten:
GIMP
"Datei" -> "Save for web with RIOT…"
IrfanView
"Datei" -> "Speichern fürs Web… (Plugin)"
XnView
Kartenreiter "Betrachter": "Werkzeuge" -> "Plug-In" -> "RIOT © Lucian Sabo (1.00)"
Einzelbildansicht: "Filter" -> "RIOT © Lucian Sabo (1.00)"
Hinweis: IrfanView installiert mit seinen optional verfügbaren Plug-ins bereits eine Lightversion von RIOT. Um den vollen Umfang des Tools zu erhalten, wird empfohlen, die hier angesprochene "Riot-plugin.exe"-Datei zu nutzen.
Die Deinstallation verläuft genauso unproblematisch. Hierfür sollte vorzugsweise die Datei "uninstall-plugin.exe" gestartet werden, die sich in dem Ordner befindet, in dem die "Riot-plugin.exe"-Datei installiert wurde.
Zusätzlich installierte Plug-ins wie zum Beispiel das "RAW + HDR plugin package" verbleiben auf der Festplatte, und müssen manuell aus den Plug-ins bzw. Add-ons Ordnern der Anwendungen (GIMP, IrvanView und XnView) entfernt werden.
Installation und Deinstallation der Plug-ins für RIOT
RIOT unterscheidet sich als Plug-in in keinster Weise vom eigenständigen Programm. Also können sowohl für das Programm RIOT als auch für das Plug-in RIOT Erweiterungen installiert werden. Ebenso ist es in beiden Varianten möglich, ein neues Bild zu öffnen.
RAW + HDR plugin package
Das eingangs erwähnte "RAW + HDR plugin package" muss nach dem Download entpackt und die drei enthaltenen Dateien "exr.fip", "hdr.fip" und "raw.fip in den Plug-ins Ordner des jeweiligen Programms kopiert werden. Konkret sind das die Ordner:
- Programm RIOT – "Riot" -> "plugins"
(Installation erforderlich für das Öffnen von HDR, OpenEXR und RAW Dateien im Programm RIOT)
- Plug-in RIOT in GIMP – "Gimp" -> "lib" -> "gimp" -> "2.0" -> "plug-ins"
(Installation erforderlich für das Öffnen von HDR, OpenEXR und RAW Dateien im Plug-in RIOT. Das Öffnen der entsprechenden Dateien im Plug-in RIOT aus GIMP heraus funktioniert auch ohne das "RAW + HDR plugin package")
- Plug-in RIOT in IrfanView – "Irfanview" -> "Plugins"
(Installation erforderlich für das Öffnen von HDR, OpenEXR und RAW Dateien im Plug-in RIOT. Das Öffnen der entsprechenden Dateien im Plug-in RIOT aus IrfanView heraus funktioniert auch ohne das "RAW + HDR plugin package")
- Plug-in RIOT in XnView – "XnView" -> "Plugins"
(Installation erforderlich für das Öffnen von HDR, OpenEXR und RAW Dateien im Plug-in RIOT und der entsprechenden Dateien im Plug-in RIOT aus XnView heraus)
Hinweis: Damit GIMP selbst RAW-Dateien öffnen kann, muss es mit einem entsprechenden Plug-in erweitert werden, zum Beispiel mit UFRAW. UFRAW unterstützt viele Kameraformate und Betriebssysteme, lässt sich über eine "setup.exe"-Datei leicht in Windows (auch Win 7 – 64 Bit) installieren und tritt automatisch in Kraft, wenn in GIMP eine RAW-Datei geöffnet werden soll. Es ist ein eigenständiges Programm mit vielen Einstellmöglichkeiten (und somit ein eigenes Review wert). Für den Anfang kann das über UFRAW geöffnete Foto mit einem Klick auf "OK" bestätigt und dadurch in GIMP zur weiteren Bearbeitung übertragen werden.
Externe PNG-Optimierer (Plug-ins)
Derzeit bietet RIOT die Möglichkeit, externe Plug-ins für das Optimieren von PNG-Dateien nachträglich und zusätzlich zu installieren. Dies erfolgt im PNG-Arbeitsfenster (dazu später mehr).
Die Erweiterungen für RIOT müssen manuell entfernt werden.
Konfiguration
Nach der Installation sollte der erste Blick in die Einstellungsmöglichkeiten eines Programms führen. Es erspart einiges an Zeit, wenn ein Werkzeug richtig justiert wird.
Leider liegt RIOT ausschließlich in englischer Sprache vor. Der Entwickler hat jedoch angedeutet, in der übernächsten Version Übersetzungen zu unterstützen.
Nach Abschluss dieses Reviews werde ich einige Screenshots mit deutschen Übersetzungen anfertigen und als PDF-Datei zum Download bereitstellen. Den Link dazu findet ihr dann in ein paar Tagen hier an exakt dieser Stelle.
Die von RIOT standardmäßig voreingestellte Konfiguration ergibt eigentlich Sinn und kann für meinen Geschmack fast so bleiben.
Schauen wir uns zuerst die obere Menüleiste an. Funktionen, die nicht zur Verfügung stehen, sind in RIOT generell ausgegraut.
Unter "View" finde ich folgende Optionen
- "Dual view" – zeigt das bearbeitete Bild rechts neben dem Originalbild
- "Fit in window only big images" – Nur große Bilder ins Fenster einpassen
- "Full screen" – blendet alles bis auf die Vorschaufenster aus
- "Automatic preview" – zeigt sofort die vorgenommenen Einstellungen im Bild an
Tools -> Batch optimizer
Unter Tools befinden sich "Batch optimizer" und "Options", die jeweils ein eigenes Fenster öffnen.
In diesem Zusammenhang ist mit Batch (Stapelverarbeitung) gemeint, dass viele Bilder gleichzeitig bearbeitet werden können. Welche Funktionen RIOT hier genau bietet, versteckt sich unter den aufklappbaren Menüs oben und unter "Settings".
Alle Einstellungen, die man für ein einzelnes Bild trifft (JPG-/GIF-/PNG-Options, Metadata, Mask, Image adjustments) können per "Batch optimizer" ebenso auf viele Bilder gleichzeitig angewendet werden.
Dazu wählt man zuerst das Dateiformat, stellt dann alles ein und geht zum Schluss in den Stapelverarbeitungs-Modus. Dafür öffnet man das "Batch optimizer"-Fenster, konfiguriert hier noch das Restliche und wählt die Bilder sowie den Speicherort aus.
Der Klick auf "Start" aktiviert den Arbeitsablauf und die Bilder werden am Schluss automatisch gespeichert.
Tools -> Batch optimizer-> Additional tasks
Unter diesem Aufklappmenü stecken die folgenden Funktionen:
- "Rotate" – Bilder drehen (90°, 180°, 270° - nach links oder rechts)
- "Flip" – Bilder horizontal oder vertikal spiegeln
- "Compress to size" – Bilder auf eine bestimmte Dateigröße komprimieren
- "Resize" – die Auflösung der Bilder in Breite und/oder Höhe verändern
Sobald eine der Funktionen per Mausklick aktiviert wurde, erscheinen auf der linken Seite des "Batch optimizer"-Fensters weitere kleine Optionsfenster für eine genaue Batch-Anweisung.

Tools -> Batch optimizer-> Add images
Dieses Aufklappmenü bietet folgende Möglichkeiten, Bilder für die geplante Stapelverarbeitung auszuwählen und hinzuzufügen:
- "Add images" – Selektion einzelner Bilder aus unterschiedlichen Ordnern
- "Add all images from folder" – alle Bilder eines selektierten Ordners
- "Add all images from folder (including subfolders)" – alle Bilder eines selektierten Ordners und dessen Unterordner
Tools -> Batch optimizer-> Settings
Diese Punkte klären das Verhalten während der Abarbeitung der Batchanweisungen ab:
- "Overwrite existing files" – Existierende Dateien überschreiben
- "Delete original files when complete" – Löschen der Originaldateien nach Beendigung der Stapelverarbeitung
- "Keep original date/time" – Datum und Zeit der Originaldateien behalten
- "Report file size changes" – Auflisten der veränderten Dateigrößen
Standardmäßig sind die Einstellungen deaktiviert, also abgewählt. Wer sie aktiviert, sollte genau wissen, was er tut. Sonst könnten beispielsweise unwiderruflich Originaldateien verloren gehen, falls eine der ersten beiden Optionen eingeschaltet wurde.
Aber da ihr ja alle das Tutorial "Bilder komprimieren: Dateigröße verringern" auf Software-Lupe.de gelesen habt, wisst ihr längst, dass man Bildbearbeitung und –komprimierung immer mit Kopien bewerkstelligen sollte ;-). Verkehrte Einstellungen kosten dann höchstens Zeit, aber keine kostbaren Originalfotos.
In der Fußzeile des "Batch optimizer"-Fensters sollte noch der Speicherort ausgewählt werden (siehe Screenshot) und mit Klick auf "Start" kann die Stapelverarbeitung beginnen.

Tools -> Options
Über "Tools" -> "Options" lege ich folgende grundlegenden Dinge fest:
- "Save settings on exit" – Diese Option ist in meinen Augen ein zweischneidiges Schwert. Behält man die standardmäßige Aktivierung bei, speichert RIOT nach jedem Schließen des Programms alle vorgenommenen Änderungen – wirklich alle.
Wer denkt schon daran, dass er vor Wochen, als er RIOT das letzte Mal benutzte, die Helligkeit des letzten Bildes reduziert hatte. Öffnet er nun ein neues Bild, wundert er sich vielmehr über dessen dunkle Aufnahme.
Vor allem Neueinsteiger könnten mit aktivierter automatischer Speicherung der Einstellungen Probleme bekommen. Auch ich mache es mir nicht unnötig schwer, wähle die von mir gewünschten grundlegenden Einstellungen, aktiviere "Save settings on exit" und beende RIOT, um es direkt danach wieder zu öffnen und "Save settings on exit" zu deaktivieren und mit Klick auf "Ok" abzuspeichern.
- "Show captions for main toolbar buttons" – Text unter den Icons in der Toolbar anzeigen oder nicht
- "Ask to resize on open images larger than" – ob eine Abfrage zur Reduzierung des Bildes erscheinen soll, wenn das Bild größer als xx Megapixel ist. Kann ziemlich nerven, wenn haufenweise große Daten bearbeitet werden.
- "Zoom factor percent" – Zoomstufen in Prozent, Wert kann auch eingetragen werden.
- "Auto rotate images according to camera info from EXIF profile" – falls das Bild Informationen darüber enthält, dass die Kamera bei der Aufnahme quer gehalten wurde, soll RIOT dann das Bild in die richtige Sichtposition bringen?
- "Show dialog on Save" – Sicherheitsabfrage vor dem Speichern ein- oder ausschalten
- "Automatically check for updates" – Soll das Programm automatisch nach Updates suchen und den Anwender über vorhandene neuere Versionen informieren?
Im Kartenreiter "PNG Performance" des "Options"-Fensters steht die PNG Kompression "schnellste" oder "beste" und "immer PNG Optimierer ausführen" zur Auswahl.
Toolbar
Die Leiste mit den Icons – die Toolbar – ist im Grunde selbsterklärend. "Batch" öffnet ebenfalls den "Batch optimizer"-Dialog. "Paste" fügt ein Bild aus dem Zwischenspeicher ein.
Die Kartenreiter ganz unten "JPEG Options", "Metadata", "Mask" und "Image adjustments" sind kontextabhängig, das heißt, sie werden nur eingeblendet, wenn sie auf das ausgewählte Dateiformat Anwendung finden.
JPEG Options, GIF Options, PNG Options
Die Beschriftung ändert sich, je nachdem welches Dateiformat angeklickt wurde.
Metadata
Das Einbinden der von Kamera, Adobe oder Vergleichbarem mit dem Bild gespeicherten Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Kamera-Objektiv, -Modell, Aufnahmedatum usw. kann hier reguliert werden.
In der Standardeinstellung werden EXIF, ITPC, Kommentare (Comments), XMP und ICC-Profil entfernt.

Ist RIOT das Abspeichern der Metadaten nicht möglich, wird der Kartenreiter "Metadata" nicht angezeigt. Das kann auch passieren, obwohl Metadaten im Bild vorhanden sind, zum Beispiel bei Kamera-RAW-Dateien.
Mask
Hier kann ein Hintergrund als Transparenz für PNG- oder GIF-Dateien eingestellt, bzw. geändert werden.
Image Adjustments
Über Schieberegler können Helligkeit, Kontrast und Gamma im Bild verändert werden. "Set default" setzt die Schieberegler wieder zurück. "Invert (negative)" erzeugt ein Negativbild des Fotos.
Alle Änderungen sind in der Vorschau sofort sichtbar. "Apply to initial image" wendet die getroffenen Einstellungen auf das Bild an, das bedeutet, sie werden temporär von RIOT gespeichert. Es gibt keine Undo-Funktion! Sollte man es sich anders überlegen, führt kein Weg daran vorbei, RIOT zu schließen und das Bild erneut zu öffnen.

Die kleinen Icons und ihre Bedeutung

Dateiformate
Alles was anklickbar und vorhanden ist, lässt sich auch auswählen oder einstellen. Über die Icons "JPEG", "GIF" und "PNG" wählt man nach dem Öffnen des Bildes zuerst ein Dateiformat aus. Das Grundwissen über Dateiformate fürs Web wurde bereits in diesem Tutorial von Software-Lupe.de vermittelt. Doch selbst wer keine Lust auf ein kurzes Studium hat, kommt durch einfaches Ausprobieren mit RIOT zu guten Ergebnissen.
Über Schieberegler, Radiobuttons und aufklappbare Menüs wird einfach munter drauf los getestet, immer mit Blick auf das Vorschaubild und die Dateigröße über der Vorschau. Als abschließende Prüfung sollte das Bild in der Originalgröße (100% Zoomstufe, 1:1 Icon) betrachtet werden. Meistens ist es gut, sogar noch mehr hineinzuzoomen, um Artefakte etc. besser zu erkennen.
Das Zoomen beeinflusst übrigens in keinster Weise die Dateigröße oder deren Qualität.
Hinweis: Bilder in Originalgröße passen meistens nicht in das Vorschaufenster hinein. Doch mit Mausklick und Festhalten der linken Maustaste kann es bewegt und somit der gewünschte Bildausschnitt in den Fokus gerückt werden.
JPG/JPEG
Der folgende Screenshot zeigt das unter den Vorschaufenstern befindliche "JPEG Options"-Menü.
Die Qualität ("
Quality") des Fotos wurde auf 75% verringert und es sind (auch bei 100% Zoomstufe) keine erkennbaren Unterschiede zu sehen. Die Dateigröße hat sich jedoch schon enorm verringert. Mit dem Schieberegler tastet man sich an die optimale Grenze heran (je niedriger die Qualität umso höher die Komprimierung) und prüft in 100% Ansicht und darüber ob für das Auge erkennbare Qualitätseinbußen sichtbar sind.
Die eingestellte Qualität von 44% wirkt in Originalgröße (Zoomstufe 100%) auf den ersten Blick annehmbar.
Doch beim Hineinzoomen wird eine leichte Unschärfe offensichtlich.
Weitere Einstellmöglichkeiten im "JPEG Options"-Menü sind: "
Chroma Subsampling" (
Farbunterabstastung), "
Grayscale" (Graustufenbild) und die Wahl zwischen "
Standard optimized" (Standard-Kodierung) und "
Progressive" (
Progressives JPEG).
GIF
Nun teste ich einmal, wie das Bild im abgespeicherten GIF-Format aussehen würde. Trotz Reduktion auf 128 Farben ist die Dateigröße um ein Vielfaches höher als im JPG-Format.
Im "GIF Options"-Menü stehen mir die folgenden Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung:
- "Color reduction" (Reduzierung der Farben mit voreingestellten Werten – maximal 256 Farben – sowie Graustufenbild)
- "Reduce colors to" (Schieberegler um die Farben zu reduzieren)
- "Interlaced" (Interlacing Grafiken) sowie die Algorithmen zur Berechnung der Komprimierung
- "Xiaolin Wu color (fast)" (unter 64 Farben anzuwenden) und
- "NeuQuant neural-net (slow)" (über 63 Farben anzuwenden)
PNG
Das "PNG Options"-Menü beinhaltet dieselben Einstellmöglichkeiten wie das "GIF Options"-Menu, allerdings können in PNG auch alle tatsächlich vorhandenen Farben mit "True Color" ausgewählt werden.
Zusätzliche Optionen betreffen die Optimierung der PNG-Kompression. Ein aktiviertes "Best compression (slow)" nutzt automatisch die beste Kompressions-Methode – je langsamer (slow, oder very slow) umso besser das Ergebnis. Über "External optimizers" können externe Plug-ins für die PNG-Kompression installiert und ausgewählt werden.

Besonderheiten
Es gibt ein paar Dinge, die in RIOT gewöhnungsbedürftig sind.
Die fehlende "Undo"-Funktion, mit der normalerweise Schritte rückgängig gemacht werden, lässt sich auch nicht mit Tastenkürzeln herbeizaubern. So bleibt manches Mal nichts anderes übrig, als RIOT zu schließen und das Bild erneut zu öffnen.
Wie schon im Kapitel "Konfiguration" -> "Tools" -> "Options" beschrieben, erzeugt die Einstellung "Save settings on exit" unter Umständen Kopfzerbrechen. Ist sie aktiviert, werden alle Einstellungen auf das neue Bild angewendet.
Ein Bild kann nicht über eine bestimmte Funktion geschlossen werden. Wer ein anderes Bild bearbeiten will, muss es über "File" -> "Open" laden. Das aktuelle Bild wird dadurch automatisch ohne Speichern beendet.
In RIOT installierte Plug-ins verbleiben nach einer Deinstallation von RIOT auf der Festplatte und müssen manuell entfernt werden.