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Freitag, 18. Mai 2012

Fireshot - Review Fireshot - Review Hot

.:: UPDATE 27.7.2011:Leider machen die Entwickler mit ihrer rigorosen Politik weiter. Ohne Erklärung, ohne Hinweis wird nur noch die kostenpflichtige Version zur Verfügung gestellt. Ältere Add-ons versagen urplötzlich den Dienst und man erhält die Aufforderung, die Erweiterung zu aktualisieren. Somit telefoniert dieses Add-on auch noch nach Hause. Hinzu kommt, dass der Preis für die Leistung dieses Add-ons deutlich überhöht ist.

Die Bewertung von Fireshot wurde in diesem Review dementsprechend geändert und das Programm wird ausdrücklich nicht empfohlen. Stattdessen sollte man sich die Alternativen Screengrab! und als eigenständiges Programm Screenpresso ansehen ::.

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.:: UPDATE 5.2.2011: Es sind Probleme mit der Freeware-Version (v.0.87-0.88) aufgetaucht. Hotfix gibt es hier ::.

Fireshot ist ein Screenshot-Programm und sowohl in einer Freeware- als auch Pro-Version erhältlich. Die Pro-Version bietet neben dem Firefox Add-on (mit erweitertem Funktionsumfang) auch ein eigenständiges Programm, das Screenshots der Windowsfenster aufnimmt. Die Add-ons sind für Firefox, Internet Explorer, Chrome, Seamonkey und Thunderbird erhältlich. Getestet wurden das Firefox und das Thunderbird Add-on.

Neben dem reinen Erstellen von Screenshots können bereits in der Freeware-Version jede Menge nützliche Zusatzfunktionen angewendet werden, doch dazu später mehr. Ein weiteres großes Plus von Fireshot ist dessen Fähigkeit, optional das gesamte Browserfenster, bzw. E-Mail-Fenster aufzunehmen und nicht nur den sichtbaren Bereich.

Installation

Wie ein Firefox Add-on installiert wird, war bereits Thema dieses Tutorials auf Software-Lupe.de und sollte dort hinreichend erklärt sein. Genauso wird auch eine Thunderbird-Erweiterung installiert. Die Installation von Fireshot verlief im Firefox reibungslos und nach dem Neustart des Browsers wurde ein Fireshot-Icon in dessen Navigations-Symbolleiste sichtbar sowie außerdem auch viele kleinere Icons in der Statusleiste unten rechts.

Die Installation des Thunderbird-Add-ons gelang mir erst, nachdem ich die Datei auf dem PC gespeichert und von dort aus installiert hatte. Ansonsten ist im weiteren Verlauf alles identisch, ob es um Handhabung, Features etc. geht, so dass in der Folge nur noch das Firefox-Add-on genannt wird, gemeint sind aber beide.

Nach dem NeustartNeben dem großen Icon befindet sich ein Pfeil, der nach einem Klick darauf ein Dropdown-Menü mit diversen Optionen aufklappt. Ein Rechtsklick mit der Maus innerhalb eines Browserfensters und anschließendem Klick in das Kontextmenü auf "Fireshot" öffnet ebenfalls ein Fenster mit denselben Auswahlmöglichkeiten.

Die kleinen Icons der Statusleiste gewähren mir direkten Zugriff auf einzelne Funktionen. Lasse ich den Mauszeiger ein wenig über einer Grafik verweilen, verrät mir ein kleiner Hilfstext näheres. Der vierte Weg auf Fireshot zuzugreifen, führt über die Firefox-Menüleiste und dem Punkt "Extras".

Einstellungen

EinstellungenDer erste Schritt ein neues Programm zu erkunden, sollte der Blick in die Optionen, auch Einstellungen oder Settings genannt, sein. Also knöpfe ich mir diese als Erstes vor. Unter "Allgemein" lege ich fest, wo das Add-on künftig überall integriert sein soll: Kontextmenü, Statusleiste, Tools-Menü und/oder Navigationsfläche. Diese Begriffe stimmen nicht komplett mit der Übersetzung des Firefox-Browsers überein und sorgen so mitunter für etwas Verwirrung. Daher an dieser Stelle zur Erklärung: Navigationsfläche = Navigations-Symbolleiste und Tools-Menü = Firefox-Menüleiste -> Navigationspunkt "Extras".

Sollte man vor lauter Experimentierfreude einmal alle Punkte abgewählt haben und sich fragen, wie man denn nun das Optionsmenü von Fireshot aufrufen kann, denn es ist ja überall verschwunden, hilft nur noch unter dem Punkt "Extras" -> "Add-ons" im Kartenreiter "Erweiterungen" auf Fireshot zu klicken und dort die Einstellungen rückgängig zu machen. Diese Änderung wird jedoch erst nach einem Neustart des Browsers übernommen.

Wieder im Optionsmenü des Add-ons lege ich weiter fest, welche Aktion Fireshot standardmäßig ausführen soll: "Sichtbaren Bereich aufnehmen", "Auswählbaren Bereich aufnehmen", "Ganze Seite aufnehmen" oder "Browser Fensterinhalt aufnehmen". Zusätzlich wähle ich die direkt im Anschluss daran auszuführende Aktion: "Bearbeiten", "Hochladen", "Speichern", "Drucken", "In Zwischenablage kopieren", "E-Mail senden" oder "in externem Editor öffnen". Außerdem notiere ich mir das Tastenkürzel "Strg+Alt+Z", das die Standardaktion per Schnellzugriff auslöst.

Der nächste Kartenreiter im Einstellungsfenster ist "Aufnahme". Trotz vielfacher Versuche, auch in der Trial-Fireshot-Pro-Version, konnte ich Fireshot jedoch nicht dazu bewegen, mir Sound oder FlashMovies aufzunehmen.

Editor-FensterDer letzte Kartenreiter ist in englischer Sprache und behandelt die Editor-Einstellungen. Mit Editor ist das Arbeitsfenster gemeint, das sich nach dem Knipsen des Screenshots öffnet. In den Editor-Einstellungen steuere ich das Verhalten des Editors, zum Beispiel beim Öffnen oder Schließen, den Speicherort sowie Verweildauer der Bilder, die Bezeichnung der Screenshots mit Hilfe von Platzhaltern, lege Standard-Styles fest und aktiviere oder deaktiviere das Wasserzeichen, dessen Aussehen und Ort ich selbst bestimmen kann. Mit Klick auf "Ok" speichere ich meine bevorzugten Einstellungen.

Funktionen

Screenshot knipsen

Als Erstes teste ich nun den Shortcut "Strg+Alt+Z" und er macht genau das, was er soll. Als Standard hatte ich eingestellt, Fireshot möge mir das gesamte Browserfenster aufnehmen und anschließend in den "Bearbeiten"-Modus gehen. Ich kann hier hoch- und runterscrollen wie im normalen Browserfenster auch.

Als Nächstes schaue ich mir den Unterschied zwischen "Sichtbaren Bereich aufnehmen" und "Browser Fensterinhalt aufnehmen" an. Das letzte ist nur als Standardeinstellung verfügbar und zeigt zusätzlich zum sichtbaren Bereich auch noch den Kopf- und Fußbereich von Firefox an.

Mit der letzten Möglichkeit "Auswählbaren Bereich aufnehmen" kann ich mit dem Mauszeiger einen Bereich im Browserfenster aufziehen, währenddessen mir in der linken oberen Ecke die Maße in Pixeln angezeigt werden. Sobald ich den Mauszeiger loslasse, wechsle ich auch hier in das Editor-Fenster.

Bearbeiten-Modus / Editor-Fenster

Falls ich nur einen Bereich des zuvor geknipsten Inhaltes verwenden möchte, kann ich diesen nun per "Crop" ausschneiden. Mit Anfassern ist es mir möglich, die Auswahl exakt in die gewünschte Breite und Höhe zu ziehen. Ein kleines Infofenster zeigt fortlaufend die Breite und Höhe in Pixeln, auch ein Verschieben des Auswahlrahmens ist möglich.

Alle WerkzeugeIn der oberen und in der rechten Leiste des Editor-Fensters stehen mir verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Auf dem Screenshot links habe ich deren Wirkungsweisen dokumentiert. Leider sind diese Leisten in englischer Sprache. Hält man den Mauszeiger kurz über ein Icon, erscheint ein – ebenfalls englischer – Hinweistext.

Das Editor-FensterMit Fireshot kann ich per "Draw" wild auf einem Screenshot herum malen, andere Bilder einfügen ("Image"), Texte mit und ohne Rahmen platzieren, Pfeile, Striche, Nummerierungen und Umrandungen setzen. Das Meiste davon in unterschiedlichen Farben und Größen, der Text bietet zudem Formatierungsmöglichkeiten wie Fett, Kursiv, Unterstrichen und eine Textausrichtung. Per Klick auf die rechte Maustaste und "Copy" sowie "Paste" kann ich Teile des Screenshots kopieren und wieder einfügen.

Beispiel für FireshotDie Effekte Schwarz/Weiß, Invers (Negativ-Effekt), Blur (unscharf), Interlace (Streifen-Effekt), Glow (Glühen) und Auswahl umkehren runden die Palette des Bearbeiten-Modus ab. Diese Effekte werden immer auf einen zuvor per Maus gezogenen Auswahlbereich angewendet.



Nach dem Bearbeiten

Sobald ich den Screenshot meinen Vorstellungen entsprechend bearbeitet habe, kann ich ihn als PNG, JPG, GIF oder BMP abspeichern. Leider fehlen hierbei die Möglichkeiten, das Bild zu komprimieren oder es transparent zu gestalten. Macht aber nichts, denn anstatt es direkt abzuspeichern, exportiere ich es im Bedarfsfall an ein von mir zu wählendes externes Bildbearbeitungsprogramm. Möchte ich mein Werk direkt per E-Mail verschicken, geschieht dies unkompliziert mit einem Klick auf das E-Mail-Icon. Optional kopiere ich es per "Copy" in die Zwischenablage und füge es irgendwo wieder ein.

Ein weiteres Feature versteckt sich hinter dem Button "Upload". Voreingestellte Websites wie Flickr, Imageshack, Picasa, EasyCaptures aber auch der eigene Webspace können nach Eingabe der Kontodaten mit dem neuen Bild bestückt werden. Erwähnenswert, wenn auch nicht perfekt, da die Vorschaufunktion fehlt, ist hier die Möglichkeit, sowohl die Größe des Screenshots als auch die Komprimierungsstufe einzustellen.

Handhabung

Es ist kinderleicht, einen Text oder ein Bild einzurahmen, mit einem Pfeil darauf zu zeigen und zusätzlich einen erklärenden Text einzufügen. Die Pfeile und Textfelder können verschoben werden, hier reagiert die Führung jedoch manchmal etwas hakelig. Die Zeichenfunktion dürfte nur Menschen mit einer absolut ruhigen Hand oder einem Schreib-Pad erfreuen. Sehr nützlich sind die Effekte, so kann zum Beispiel mit der Auswahl eines Bereiches, anschließendem "Auswahl umkehren" und dem Effekt Blur (Unscharf), der Fokus gezielt gelenkt werden.

S-L Autoren Rezensionen

 
Fireshot - Review 2011-01-19 21:42:43 Lintzy
Gesamt 
 
4.1
Installation 
 
0.5
Erlernbarkeit 
 
8.0
Hilfe 
 
0.5
Bedienung 
 
9.0
Funktion 
 
2.5
Umfang 
 
2.5
Optik 
 
7.0
von Lintzy    19.01.2011

Über den Autoren

Erfahrung mit dieser Software
Halbprofi
... mit ähnlicher Software
Halbprofi
PC-Kenntnisse
Experte
PC-Nutzer seit dem Jahr
1992

Fazit zur Software

Pluspunkte
Schon die Freeware-Version ist umfangreich und geht über ein normales Screenshot-Programm hinaus. Vielfältige Möglichkeiten bestimmte Stellen zu kennzeichnen, nützliche Effekte und dazu eine kinderleichte Bedienung machen das Arbeiten mit diesem Tool zu einem Vergnügen. Besonders die Funktion, den gesamten Inhalt zu "knipsen", heben das Programm aus der Masse hervor.
Minuspunkte
Es gibt immer etwas zu verbessern. So würde ich die Möglichkeit, Bilder mit Vorschaufunktion vor dem Abspeichern komprimieren zu können, sehr begrüßen. Das Zeichnen würde auch per Maus Spaß machen, wenn gerade Linien mit dem gleichzeitigen Drücken der Shift-Taste unterstützt würden (so wie es in vielen Bildbearbeitungsprogrammen der Fall ist). Wünschenswert wäre ebenso die Eingabe von Breite und Höhe beim Ziehen des Auswahlrahmens.

Dass die Undo-Funktion auf einen Schritt rückwärts beschränkt ist, ist meiner Meinung nach legitim, da eine Fireshot Pro Version komfortable Funktionen bieten und sich von einer Freeware-Version absetzen muss.

Doch was mich wirklich stört und auch zu einem Punkteabzug in der Bewertung geführt hat, sind anklickbare Optionen, die nur in der Pro-Version ausführbar sind, wie das Drucken zum Beispiel. Diese verwirren unnötig und man verschwendet seine Zeit damit, Dinge ans Laufen zu bekommen, die von vorneherein (nicht ersichtlich) deaktiviert sind.
Fazit
Das Firefox und auch Thunderbird Add-on Fireshot bietet vielfältige Möglichkeiten etwas zu dokumentieren. Es nimmt bei Bedarf, im Gegensatz zu vielen anderen herkömmlichen Screenshot-Programmen, den gesamten Browser-, bzw. E-Mail-Inhalt auf. Kennzeichnen, Fokussieren, Hervorheben, Erklären, Hinweisen, Übermalen (z.B. zum Unkenntlich machen) sind seine weiteren Stärken.

Da auch Bilder über "Datei" -> "Datei öffnen" (Strg+O) in einen Browser geladen werden können, sind diese ebenfalls mit Fireshot bearbeitbar. So sind Köpfe flugs eingekreist und mit Namen versehen.

UPDATE 26.7.: Leider machen die Entwickler mit ihrer rigorosen Politik weiter. Ohne Erklärung, ohne Hinweis wird nur noch die kostenpflichtige Version zur Verfügung gestellt. Ältere Add-ons versagen urplötzlich den Dienst und man erhält die Aufforderung, die Erweiterung zu aktualisieren. Somit telefoniert dieses Add-on auch noch nach Hause. Hinzu kommt, dass der Preis für die Leistung dieses Add-ons deutlich überhöht ist.

Die Bewertung von Fireshot wurde in diesem Review dementsprechend geändert und das Programm wird ausdrücklich nicht empfohlen. Stattdessen sollte man sich die Alternativen Screengrab! und als eigenständiges Programm Screenpresso ansehen.

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10
 

User Rezensionen

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Bewertung (je höher desto besser)
Installation*  
Wie klappte die Installation? Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 5 %.
Erlernbarkeit*  
Ist die Software leicht zu erlernen? Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 8 %.
Hilfe*  
Sind Hilfe, Anleitung, Tutorials und / oder Support vorhanden? Wie gut sind diese Hilfen? Gar keine Hilfe: 1 Stern. Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 14 %.
Bedienung*  
Wie lässt sich das Programm bedienen. Kommt man schnell zu den gewünschenten Punkten oder ist die Handhabung umständlich? Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 20 %.
Funktion*  
Hält das Programm, was es versprochen hat? Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 35 %.
Umfang*  
Manchmal ist weniger mehr (Ein Bildbetrachter, z.B., sollte schlank und schnell sein). Andererseits gibt es sinnvolle Erweiterungen. Wie sieht es bei diesem Programm aus? Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 12 %.
Optik*  
Auch das Auge möchte Spaß haben. Die Gewichtung an der Gesamtwertung beträgt 6 %.
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