Die Bewertung von Fireshot wurde in diesem Review dementsprechend geändert und das Programm wird ausdrücklich nicht empfohlen. Stattdessen sollte man sich die Alternativen Screengrab! und als eigenständiges Programm Screenpresso ansehen ::.
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.:: UPDATE 5.2.2011: Es sind Probleme mit der Freeware-Version (v.0.87-0.88) aufgetaucht. Hotfix gibt es hier ::.
Fireshot ist ein Screenshot-Programm und sowohl in einer Freeware- als auch Pro-Version erhältlich. Die Pro-Version bietet neben dem Firefox Add-on (mit erweitertem Funktionsumfang) auch ein eigenständiges Programm, das Screenshots der Windowsfenster aufnimmt. Die Add-ons sind für Firefox, Internet Explorer, Chrome, Seamonkey und Thunderbird erhältlich. Getestet wurden das Firefox und das Thunderbird Add-on.
Neben dem reinen Erstellen von Screenshots können bereits in der Freeware-Version jede Menge nützliche Zusatzfunktionen angewendet werden, doch dazu später mehr. Ein weiteres großes Plus von Fireshot ist dessen Fähigkeit, optional das gesamte Browserfenster, bzw. E-Mail-Fenster aufzunehmen und nicht nur den sichtbaren Bereich.
Installation
Wie ein Firefox Add-on installiert wird, war bereits Thema dieses Tutorials auf Software-Lupe.de und sollte dort hinreichend erklärt sein. Genauso wird auch eine Thunderbird-Erweiterung installiert. Die Installation von Fireshot verlief im Firefox reibungslos und nach dem Neustart des Browsers wurde ein Fireshot-Icon in dessen Navigations-Symbolleiste sichtbar sowie außerdem auch viele kleinere Icons in der Statusleiste unten rechts.
Die Installation des Thunderbird-Add-ons gelang mir erst, nachdem ich die Datei auf dem PC gespeichert und von dort aus installiert hatte. Ansonsten ist im weiteren Verlauf alles identisch, ob es um Handhabung, Features etc. geht, so dass in der Folge nur noch das Firefox-Add-on genannt wird, gemeint sind aber beide.
Neben dem großen Icon befindet sich ein Pfeil, der nach einem Klick darauf ein Dropdown-Menü mit diversen Optionen aufklappt. Ein Rechtsklick mit der Maus innerhalb eines Browserfensters und anschließendem Klick in das Kontextmenü auf "Fireshot" öffnet ebenfalls ein Fenster mit denselben Auswahlmöglichkeiten.
Die kleinen Icons der Statusleiste gewähren mir direkten Zugriff auf einzelne Funktionen. Lasse ich den Mauszeiger ein wenig über einer Grafik verweilen, verrät mir ein kleiner Hilfstext näheres. Der vierte Weg auf Fireshot zuzugreifen, führt über die Firefox-Menüleiste und dem Punkt "Extras".
Einstellungen
Der erste Schritt ein neues Programm zu erkunden, sollte der Blick in die Optionen, auch Einstellungen oder Settings genannt, sein. Also knöpfe ich mir diese als Erstes vor. Unter "Allgemein" lege ich fest, wo das Add-on künftig überall integriert sein soll: Kontextmenü, Statusleiste, Tools-Menü und/oder Navigationsfläche. Diese Begriffe stimmen nicht komplett mit der Übersetzung des Firefox-Browsers überein und sorgen so mitunter für etwas Verwirrung. Daher an dieser Stelle zur Erklärung: Navigationsfläche = Navigations-Symbolleiste und Tools-Menü = Firefox-Menüleiste -> Navigationspunkt "Extras".
Sollte man vor lauter Experimentierfreude einmal alle Punkte abgewählt haben und sich fragen, wie man denn nun das Optionsmenü von Fireshot aufrufen kann, denn es ist ja überall verschwunden, hilft nur noch unter dem Punkt "Extras" -> "Add-ons" im Kartenreiter "Erweiterungen" auf Fireshot zu klicken und dort die Einstellungen rückgängig zu machen. Diese Änderung wird jedoch erst nach einem Neustart des Browsers übernommen.
Wieder im Optionsmenü des Add-ons lege ich weiter fest, welche Aktion Fireshot standardmäßig ausführen soll: "Sichtbaren Bereich aufnehmen", "Auswählbaren Bereich aufnehmen", "Ganze Seite aufnehmen" oder "Browser Fensterinhalt aufnehmen". Zusätzlich wähle ich die direkt im Anschluss daran auszuführende Aktion: "Bearbeiten", "Hochladen", "Speichern", "Drucken", "In Zwischenablage kopieren", "E-Mail senden" oder "in externem Editor öffnen". Außerdem notiere ich mir das Tastenkürzel "Strg+Alt+Z", das die Standardaktion per Schnellzugriff auslöst.
Der nächste Kartenreiter im Einstellungsfenster ist "Aufnahme". Trotz vielfacher Versuche, auch in der Trial-Fireshot-Pro-Version, konnte ich Fireshot jedoch nicht dazu bewegen, mir Sound oder FlashMovies aufzunehmen.
Der letzte Kartenreiter ist in englischer Sprache und behandelt die Editor-Einstellungen. Mit Editor ist das Arbeitsfenster gemeint, das sich nach dem Knipsen des Screenshots öffnet. In den Editor-Einstellungen steuere ich das Verhalten des Editors, zum Beispiel beim Öffnen oder Schließen, den Speicherort sowie Verweildauer der Bilder, die Bezeichnung der Screenshots mit Hilfe von Platzhaltern, lege Standard-Styles fest und aktiviere oder deaktiviere das Wasserzeichen, dessen Aussehen und Ort ich selbst bestimmen kann. Mit Klick auf "Ok" speichere ich meine bevorzugten Einstellungen.
Funktionen
Screenshot knipsen
Als Erstes teste ich nun den Shortcut "Strg+Alt+Z" und er macht genau das, was er soll. Als Standard hatte ich eingestellt, Fireshot möge mir das gesamte Browserfenster aufnehmen und anschließend in den "Bearbeiten"-Modus gehen. Ich kann hier hoch- und runterscrollen wie im normalen Browserfenster auch.
Als Nächstes schaue ich mir den Unterschied zwischen "Sichtbaren Bereich aufnehmen" und "Browser Fensterinhalt aufnehmen" an. Das letzte ist nur als Standardeinstellung verfügbar und zeigt zusätzlich zum sichtbaren Bereich auch noch den Kopf- und Fußbereich von Firefox an.
Mit der letzten Möglichkeit "Auswählbaren Bereich aufnehmen" kann ich mit dem Mauszeiger einen Bereich im Browserfenster aufziehen, währenddessen mir in der linken oberen Ecke die Maße in Pixeln angezeigt werden. Sobald ich den Mauszeiger loslasse, wechsle ich auch hier in das Editor-Fenster.
Handhabung
Es ist kinderleicht, einen Text oder ein Bild einzurahmen, mit einem Pfeil darauf zu zeigen und zusätzlich einen erklärenden Text einzufügen. Die Pfeile und Textfelder können verschoben werden, hier reagiert die Führung jedoch manchmal etwas hakelig. Die Zeichenfunktion dürfte nur Menschen mit einer absolut ruhigen Hand oder einem Schreib-Pad erfreuen. Sehr nützlich sind die Effekte, so kann zum Beispiel mit der Auswahl eines Bereiches, anschließendem "Auswahl umkehren" und dem Effekt Blur (Unscharf), der Fokus gezielt gelenkt werden.












